St. Stephanus Pfarrheim – Der Kirchenvorstand berichtet!

Das Hasselter Pfarrheim ist baulich in einem problematischen Zustand. Es besteht Handlungsbedarf. Die zeitgemäße Renovierung des bestehenden Gebäudes würde mehr kosten als ein kleinerer, aber ausreichender Neubau. Darum hat der Kirchenvorstand auch die Möglichkeit ins Auge gefasst, ein kleineres Pfarrheim an die Kirche anzubauen, in diesem Zug Elektrik und Heizung der Kirche zu erneuern und auf diese Weise auch den Bestand der Hasselter Kirche zu sichern.

Doch diese Lösung findet zur Zeit im Bischöflichen Generalvikariat (BGV) keine Zustimmung, da in den nächsten 20 Jahren mit einem Kirchensteuerrückgang um 40 % gerechnet wird. Da wäre ein Neubau in 1,4 km Entfernung von der Pfarrkirche St. Markus langfristig eine zu große Belastung, so das BGV.

Der Kirchenvorstand hält aber die Renovierung des alten Pfarrheims wegen der zu erwartenden Baukosten und der im Vergleich zu einem kleineren Neubau höheren Aufwendungen für Pflege und Erhaltung aus demselben Grund (sinkende Kirchensteuer) für nicht ratsam. Der KV findet es unverantwortlich, sogar mit einer möglichen Aufgabe des Kirchortes Hasselt zu planen. Ihm ist bewusst, dass das Pfarrheim Hasselt vielen eine Heimstätte geworden ist, will, dass das auch künftig so bleibt.

Ein Lösungsansatz ist daher die Suche nach Kooperationspartnern, die an einem langfristigen Nutzungs- Pflege- und Finanzierungskonzept für ein neues Pfarrheim mitwirken. Dazu hat der Bauausschuss auch ein Gespräch mit den Fraktionsvorsitzenden des Rates und den Hasselter Ratsvertretern geführt. Hierzu stehen noch Rückmeldungen aus den Fraktionen aus.

Der Kirchenvorstand hat also noch keinen endgültigen Beschluss über die Zukunft des Hasselter Pfarrheims gefasst.