Mit Pfarrer Heinz Schmidt verbinden vielen Bedburg-Hauer viele schöne Erinnerungen und große Dankbarkeit. Zu seinem Gedenken feiern wir ein Seelenamt am Sonntag 22. Februar um 10 Uhr in der Hl. Messe in St. Martinus Qualburg.
Heimgegangen zu Gott, unserem Vater, ist am Samstag , dem 14. Februar 2026 Pfarrer em. Heinz Schmidt.
Der Verstorbene wurde am 31. Dezember 1940 in Sendenhorst geboren. Die Priesterweihe empfing er am 11. Juli 1970 in Münster.
Sein goldenes Weihejubiläum konnte er am 11. Juli 2020 begehen. Am Freitag, dem 20. Februar 2026 besteht von 17.00 bis 18.30 Uhr die Möglichkeit zum Abschiednehmen am Sarg in der Ss. Cornelius und Cyprianus – Kirche in Lippborg. Das Requiem für den Verstorbenen feiern wir am Samstag , dem 21. Februar 2026 um 10.30 Uhr in der Ss. Cornelius und Cyprianus – Kirche in
Lippborg. Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem dortigen Friedhof. Alle, die den Verstorbenen gekannt haben, sind zum Requiem und zur Beisetzung eingeladen. Chorkleidung ist erwünscht.
Anlässlich seiner Verabschiedung in den Ruhestand in Lippborg schrieb „Die Glocke“ am 14.03.2025:
„Seit 2004 lebt Schmidt in Lippborg, wo er Pfarrer Ralf Lohmann und Kaplan Pater Josef als Vicarius Cooperator zur Seite gestellt wurde und das Zusammenwachsen der Gemeinden zu dem bistumsübergreifenden Pastoralen Raum Lippetal miterlebte…. Ich fühle mich hier sehr beheimatet. Die Lippborger sind sehr zugewandt“, sagt der 84-Jährige nun, am Ende seines dienstlichen Wegs.
…1962 machte Schmidt das Abitur, studierte bis 1964 Philosophie in Trier und nahm danach das Theologiestudium im belgischen Löwen auf. Ursprünglich wollten beide Brüder als Missionare nach Afrika gehen, doch, anders als Hans, hatte Heinz plötzlich Zweifel, ob dies der richtige Weg für ihn war. „Als ich 1979 das erste Mal meinen Bruder in Afrika besuchte, merkte ich, dass all meine Bedenken null und nichtig waren. Aber ich habe meine Entscheidung nie bereut“, sagt er, der stattdessen zum Bischof nach Münster gegangen war und dort sein Studium beendete.
1970 folgte die Priesterweihe im Dom zu Münster, dann wurde Heinz Schmidt Kaplan am Niederrhein in Duisburg, später war er Seelsorger in der psychatrischen Landesklinik in Bedburg-Hau. Bis es ihn näher an die Heimat zog und er nach Lippborg kam: „Ich wollte die Verantwortung nicht mehr, mich nicht mehr mit der Verwaltung und den Gremien beschäftigen. Aber ich wollte immer noch seelsorgerisch tätig sein.“ So machte Schmidt in Lippborg Krankenbesuche, zelebrierte Gottesdienste und Hochzeiten.
2010 kam sein Bruder zu ihm nach Lippborg, im Wechsel übernahmen sie dort ab 2016 die samstägliche Vorabendmesse, nach dessen Tod hielt Schmidt diese 14-tägig ab. „Sie sollte schon 2016 ganz entfallen, jetzt ist es so weit“, erinnert er an die damals beschlossene Gottesdienstordnung. Eine bleibende Erinnerung aus seiner beruflichen Laufbahn ist für ihn ein Treff für Jugendliche, den Schmidt in seiner Zeit als Kaplan eingerichtet hatte. „Montags und donnerstags war das Pfarrheim für sie offen, es kamen gut 200 Jugendliche dahin – ich habe jetzt noch Kontakte aus der Zeit.“ …“